Herausforderung

Zyklonabscheider werden sowohl als Trennbehälter als auch zum Sammeln von Staub verwendet. Durch die zentrifugale Wirkung eines Wirbels, der beim tangentialen Einströmen der Luft in den Zyklon entsteht, werden Festkörper vom Luftstrom getrennt. Der Staub oder das körnige Material wird an die Wände des Zyklons gedrückt und fällt dann in den Sammelbereich des Behälters, aus welchem er durch eine Zellenradschleuse entladen wird. Zwischenzeitlich entweicht die gereinigte Luft durch einen Auslass.

Die Gefahr

Ist das in einem Prozess zu verarbeitende Material brennbar, so ist der dabei entstehende Staub sehr wahrscheinlich explosionsfähig. Wird ein Zyklon als primärer Abscheider verwendet, so kann während des Normalbetriebs ständig eine explosive Staubwolke vorhanden sein. Unter diesen Bedingungen genügt schon eine Zündquelle, um eine Explosion auszulösen. Dies kann durch statische Elektrizität oder das Eindringen brennender Partikel von vorgeschalteten Geräten wie Mühlen oder Trocknern geschehen.

Überlegungen zu Schutzsystemen

Schutzsysteme für Zyklonabscheider müssen im Hinblick auf eine effiziente Funktion des Abscheiders dafür sorgen, dass die Behälterinnenwände stets glatt sind. Unterdrückungssysteme von IEP Technologies erreichen dies durch Verteilung des Löschmittels über Düsenvorrichtungen.

Beschreibung des Schutzsystems

Zyklonabscheider befinden sich häufig im Inneren der Produktionsanlage, wo eine Explosionsdruckentlastung nicht durchführbar ist. Darüber hinaus stellt die Konfiguration der Explosionsdruckentlastung eine Herausforderung dar, da eine glatte Innenwand des Behälters und ein geeigneter Entlastungsbereich erforderlich sind. Die Lösung ist ein Explosionsunterdrückungssystem. Dabei werden am Zyklonabscheider Explosionsdruckdetektoren installiert, welche die Druckabweichung bei einer bevorstehenden Explosion erkennen. Die Detektoren übertragen das Signal an ein Steuergerät, das die Aktivierung der HRD-Löscher auslöst und gleichzeitig den Prozess abschaltet.
Am Zyklonabscheider installierte Löscher sind so konzipiert, dass sie sehr schnell Löschmittel abgeben und die Explosionsflamme ersticken, bevor der maximale Druck erreicht wird. Eine Löschmittelsperre an der Einlassleitung minimiert das Ausbreiten der Explosionsflamme auf vorgeschaltete Prozessgeräte. Zusätzlich verringert eine am Trichter installierte, explosionssichere Zellenradschleuse die Wahrscheinlichkeit, dass brennendes Material in nachgelagerte Bereiche gelangt.


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